Herzlich Willkommen
bei der Pfotenhilfe ohne Grenzen e.V.

Tierschutz für herrenlose Straßenhunde und Katzen

Der neue Vorstand stellt sich vor

Mein Name ist Myriam Kretschmer. Ich bin 47 Jahre jung und ich lebe in Hamburg. Meinen ersten Hund habe ich 2016 über einen anderen Tierschutzverein aus Rumänien adoptiert. Sally saß in Deutschland schon auf einer Pflegestelle. Ich war überrascht wie „unkompliziert“ die Vermittlung lief. Wir sollten ein paar Fotos von Haus und Grundstück via email senden, machten einen Termin mit der Pflegestelle aus und fuhren zur Besichtigung dort hin. Nach einer kleinen Gassirunde wurde mir der Hund samt Papieren übergeben und wir fuhren nach Hause. Es kam nie eine Rückfrage, ob es ihr gut geht oder ob wir Probleme mit ihr haben. Das machte mich schon sprachlos, kannte ich das Vermittlungsprozedere aus dem Tierheim ganz anders.

Im gleichen Jahr noch suchten wir einen rumänischen Kumpel für sie und ich stieß im Netz auf die Webseite von „Pfotenhilfe ohne Grenzen e.V.“ - dies war mein erster Kontakt mit dem Verein. Wie anders und zuverlässiger sollte hier die Vermittlung von Hunden ablaufen. Nachdem Andrea Brückner- Schoeler zu einer Vorkontrolle bei uns erschien, stand dem Einzug von „Gandhi“ nichts mehr im Wege. Wir fieberten dem Ankunftstermin entgegen, bereit dem Senior noch einige Jahre ein tolles Zuhause zu ermöglichen. Dann kam die Hiobsbotschaft: Staupeausbruch im PS Botosani. Viele Hunde erkrankten, einige verstarben… Es war Oktober, Ausreisestopp und wir hatten Angst, dass sich der alte Herr anstecken würde…in dieser Zeit telefonierte ich oft mit Andrea, sie erzählte mir viel über die Zustände in Rumänien, gewährte mir Einblicke in das PS und die Tierschutzarbeit vor Ort. Im Dezember durfte Gandhi zu uns reisen und konnte sich nach 6 Jahren Shelter zu einem glücklichen Hund entwickeln. Seitdem ließ mich Botosani nicht mehr los! Ich fragte mich was ich tun kann, um diese Zustände ein bisschen zu verbessern? Impfen? Kastrieren? Was können wir von hier verändern? Es folgten Hund 3 und 4, ich wurde Futterpatin und Mitglied im Verein.

Am 26.03.2022 habe ich von Regina Frie das Amt der 1. Vorsitzenden übernommen. Ich habe mir im Vorfeld viele Gedanken gemacht, ob ich der Aufgabe in meinem Alltag gerecht werden kann. Und ob wir als neuer Vorstand die Arbeit genauso gut erledigen können. Das „alte“ Team hat sehr lang sehr gute Arbeit geleistet und das „Erbe“, das wir antreten, ist gewaltig. Da wir nicht jedem Tier ein neues Zuhause finden können, liegt mein persönlicher Schwerpunkt im Bereich Kastration. Und ich hoffe, daß wir das Bewusstsein vieler Menschen wachrütteln können, ein Tier als wertvolles Lebewesen anzuerkennen und dementsprechend zu behandeln. Wir werden unser Bestes geben. Wir werden vieles übernehmen. Wir werden einiges anders machen.

Wir benötigen weiterhin Ihre Unterstützung als Futterpaten, als Spender, als Mitglied. Wir können nur mit Ihrer Hilfe weiter in Botosani helfen und Dinge verändern, Dinge bewegen.

Wir und unsere rumänischen Freunde zählen auf Sie!

Der Staffelstab wurde weitergereicht ...

Liebe Freunde, Adoptanten, Pflegestellen, Futterpaten, ...
der Pfotenhilfe ohne Grenzen e.V,

nach über 11 Jahren toller Vorstandsarbeit durch das alte Team wurde nun ein neuer Vorstand gewählt.

Über uns
Wir, Miro Kretschmer und Carmen Förster, stürzen uns ins 'Abenteuer Pfotenhilfe ohne Grenzen e.V.' und sind hochmotiviert, die Geschicke unseres Vereins auch weiterhin in gute Bahnen zu leiten.


Nachdem wir vor Jahren unsere Hunde aus Botosani adoptiert hatten, wollten wir auch die anderen Fellnasen dort weiter unterstützen. Daher begleiten wir Vereinsgeschehen der Pfotenhilfe schon längere Zeit eng mit aktiver Tierschutzarbeit und als Mitglieder. Im Sommer ist ein Besuch unserer Projekte in Botosani geplant, damit wir uns vor Ort ein aktuelles Bild machen können.

Altbewährtes beibehalten
Wir werden uns künftig dafür einsetzen, dass viele Dinge wie gewohnt weiterlaufen, vorneweg natürlich die so dringend notwendige Hilfe vor Ort:
die Versorgung der Hunde im Public Shelter und dem Tierheim von Ador mit Futter und medizinischer Behandlung sowie Kastrationen von Straßen - und Tierheimhunden.

Dafür benötigen wir natürlich weiterhin Ihre und Eure treue Unterstützung!

Das Verbringen von Hunden aus Rumänien nach Deutschland muss leider aktuell pausieren, da der bürokratische Teil des Vorstandswechsels noch Zeit braucht. Darum verweisen wir gern auf den befreundeten Verein Tierschutz La Palma e.V., der u. A. auch in Botosani unterstützt.

Neue Ideen
Um unseren Schützlinge weiterhin bestmöglich zu helfen, wollen wir zusätzlich auch ein paar neue Wege beschreiten. Wir sind bereits mit Elan gestartet und ein paar Ideen haben wir auch schon umgesetzt.


Unsere Facebookseite 'Pfotenhilfe ohne Grenzen e.V.' ist online und wird nun regelmäßig mit Informationen über unsere Arbeit und die unserer rumänischen Tierschutzkolleginnen und -kollegen erweitert. Schaut gerne mal vorbei (Daumen hoch).
Über unsere Homepage kann man nun beim Onlineshopping für den Verein Spenden generieren - ganz ohne Mehrkosten.

Für die Sachspenden, die uns dankenswerterweise so zahlreich erreichen, planen wir wieder einen großen Transport.

Viele weitere Ideen stecken noch in den Anfängen - ihr könnt also gespannt sein!

Wer uns aktiv unterstützen möchte oder neue Ideen hat, darf uns gern kontaktieren!

Ohne Sie und Euch geht nichts!

Um die rumänischen Pfoten so gut unterstützen zu können wie bisher, hoffen wir weiter auf eure tolle Hilfe.

Gemeinsam können wir auch in der Zukunft den Unterschied für viele Hundeleben ausmachen!

Wir freuen uns auf eine großartige Zusammenarbeit!

Eure Miro und Carmen

 

Vorstandswechsel

Seit dem 26. März hat unser Verein einen neuen Vorstand.

Miro Kretschmer und Carmen Förster werden nun die Geschicke der Pfotenhilfe ohne Grenzen leiten. Damit ist es Zeit für uns, den bisherigen Vorstand der Pfotenhilfe, sich zu verabschieden und noch einmal zurückzublicken.

Seit 2007 sind wir im Tierschutz aktiv. Begonnen haben wir, indem wir Hunde aus Griechenland in Pflege genommen und ab 2008 ein Tierheim in Nordgriechenland, in Lagkadikia, mehrfach im Jahr besucht haben. Später haben wir in Asprovalta und in der Nähe von Polygyros geholfen. Diese Arbeit hat uns schließlich nach Rumänien und zur Gründung der Pfotenhilfe ohne Grenzen geführt.

Wir haben viel gesehen und viel gelernt. Auch, dass wir nicht alle Hunde, deren Leid wir gespürt haben, retten können. Aber auch, dass es sich immer lohnt zu versuchen, das Leben eines jedes Tieres wenigstens ein bisschen besser zu machen. Wir standen vor vielen hunderten von bittenden Hundeaugen und vor unzähligen Zwingertüren in Griechenland und Rumänien.

Das folgende Video versucht einen Eindruck davon zu geben, was uns dazu bewogen hat, uns in den letzten 10 Jahren in Rumänien zu engagieren.

Wir danken Ihnen und Euch für die oft jahrelange Unterstützung und große Hilfe und ganz, ganz besonders unserem tollen Team, auf das wir immer zählen und mit dem wir soviel bewegen konnten.

Danke für Alles!

Andrea Brückner-Schoeler

 

Wenn Du schnell gehen willst, geh allein.
Wenn Du weit gehen willst, geh mit anderen.

So sagt es ein afrikanisches Sprichwort. Und wir sind weit gekommen!
An der Seite von Menschen, die uns geholfen, unterstützt, ermuntert und bestärkt haben. Mit ihnen konnten wir in den letzten 10 Jahren knapp 1900 Hunde in ein schönes Zuhause vermitteln, Hunderte von Kastrationen finanzieren, mehrere Tausend Hunde impfen lassen und jeden Monat sehr viele Hunde vor dem Verhungern bewahren.

Ohne diese Menschen wären wir nie so weit gekommen. Nur mit unseren Adoptanten, die den Mut hatten, einen Hund aus dem Ausland an ihre Seite zu holen, unseren Futterpaten, die durch ihre monatlichen Spenden die kontinuierliche Versorgung unserer vierbeinigen Schützlinge vor Ort mit Futter gewährleisten,
unseren Pflegestellen, die so vielen Hunden die Chance auf ein besseres Leben ermöglicht haben und unseren Spendern und Unterstützern, die uns geholfen haben, so viel Gutes vor Ort zu tun, sind wir so weit gekommen. Dafür sagen wir

Auch wenn unser Verein nun erst einmal keine Hunde mehr vermitteln wird, lassen wir die Hunde in Botosani natürlich nicht im Stich.

Der Tierschutzverein La Palma, dessen Arbeit wir sehr schätzen, wird sich weiter um die Vermittlung notleidender Hunde aus dem öffentlichen Tierheim und dem privaten Ador-Tierheim kümmern. Wir werden als Verein weiter dafür sorgen, dass es den Hunden vor Ort so gut wie möglich geht. Durch regelmäßige monatliche Futterlieferungen, durch die Unterstützung von Kastrations- und Impfkampagnen und vieles mehr.

Doch dafür benötigen wir weiterhin Sie an unserer Seite. Gerade die monatlichen Futterlieferungen sind für die Hunde in Botosani überlebensnotwendig. Ohne sie werden viele Hunde verhungern.

Bitte unterstützen Sie uns weiterhin - und damit die Hunde in Botosani, die gerade jetzt, im eisigen nordrumänischen Winter, ganz besonders leiden.

Herzlichen Dank im Namen unserer Schützlinge!


Alles bleibt anders in 2022

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Freunde und Unterstützer unseres Vereins, 

Leben ist Wandel und auch bei der Pfotenhilfe ohne Grenzen stehen Veränderungen an: 

Unser bisheriger Vorstand möchte nach 10 intensiven, turbulenten und tollen Jahren seine Arbeit an der Spitze unseres Vereins beenden und den Stab an eine neue Führungsriege übergeben.

Zwei engagierte Frauen, die unsere Arbeit kennen und den Tierschutz in Rumänien tatkräftig unterstützen möchten, wollen sich mit vielen neuen Ideen und Engagement der Vorstandsarbeit annehmen und sich bei der nächsten Mitgliederversammlung Ende März 2022 zur Wahl stellen.

Das bedeutet aber auch, dass das Herzstück unseres Vereins, die Hundevermittlungen, eine mehrmonatige Pause machen muss.

Am 18. Dezember 2021 reisten die vorerst letzten Hunde für unseren Verein aus,  da der Vorstandswechsel auch einen Wechsel des zuständigen Veterinäramts bedeutet und somit erneut Genehmigungen eingeholt und neue Auflagen beachtet werden müssen. Bis dies alles geklärt ist, werden leider keine Hunde die Reise in ein besseres Leben antreten können.

Der Verein wird jedoch weiterhin das Public Shelter, Ador und Miss Florea mit regelmäßigen Futterlieferungen unterstützen, für Kastrationen von Straßenhunden und für die so dringend notwendigen Impfungen aufkommen.

Um unsere Arbeit vor Ort mit den dringend benötigten monatlichen Futterlieferungen, den Kastrationsaktionen und Impfkampagnen fortführen und hoffentlich im Laufe des nächsten Jahres auch wieder Hunden in Not helfen zu können, sind wir weiter auf Ihre Hilfe und Unterstützung angewiesen.

Wir bitten Sie deshalb alle ganz herzlich, uns auch weiterhin zu unterstützen und die Entwicklung unseres Vereins wohlwollend zu verfolgen.

 

 

Du bist zeitlebens für das verantwortlich,
was du dir vertraut gemacht hast.

Antoine de Saint-Exupéry



Tierschutz bedeutet, sich dem Leid von Tieren, wo auch
immer es sich zeigt, nicht zu verschließen. In Rumänien gestaltet sich die Situation für Zehntausende von Straßenhunden gegenwärtig besonders dramatisch. In nahezu allen Regionen des Landes sollen Straßenhunde aus dem Stadtbild verschwinden. Sie werden von Hundefängern auf häufig brutalste Art und Weise gefangen und in sog. Public Shelter verbracht, in denen die Hunde mehr oder weniger sich selbst überlassen werden.  Jede Woche sterben in diesen Lagern landesweit Tausende von Hunden an Unterernährung oder in Folge von Beißereien. In vielen Landesteilen gehört die inzwischen legalisierte Massentötung von gesunden Hunden zum Alltag. Junge Hunde, alte Hunde, kleine Hunde, große Hunde, Welpen, trächtige Mutterhündinnen. Ohne Chance - wenn nicht einzelne Tierschützer vor Ort auch hier den Kampf gegen das tägliche Elend aufnehmen würden. Einen dieser kleinen Tierschutzvereine unterstützen wir im Norden Rumäniens, in Botosani.

 

Das Wenige, das du tun kannst, ist viel.
Wenn Du nur irgendwo Schmerz und Weh und Angst
von einem Wesen nimmst.­­

Vielleicht wird Rumänien irgendwann einen Weg zu den in Europa geltenden Regeln im Umgang mit Straßenhunden und -katzen finden. Wird Kastrationsaktionen zulassen und durchführen, um die Vermehrung von frei lebenden Hunden und Katzen effektiv einzudämmen, wird die Hunde in öffentlichen Tierheimen artgerecht behandeln und deren Vermittlung ermöglichen und wird vielleicht irgendwann Tiere als das wahrnehmen und respektieren was sie sind: Fühlende Lebewesen, die unsere Achtung, unseren Respekt und unseren Schutz verdienen. Bis dahin werden sich Tierschützer in und außerhalb Rumäniens engagieren.
Wohl wissend, dass durch die Rettung einzelner Straßenhunde nicht die Welt verändert wird.

Doch für jedes gerettete Tier, das dem Leid, dem Elend und der Not entkommt, ändert sich die ganze Welt.


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