Herzlich Willkommen
bei der Pfotenhilfe ohne Grenzen e.V.

Tierschutz für herrenlose Straßenhunde und Katzen

 

 

Du bist zeitlebens für das verantwortlich,
was du dir vertraut gemacht hast.

Antoine de Saint-Exupéry


Hilfe für die Hunde im öffentlichen Tierheim von Botosani

6000 KG Futter im Sommer und 8700 KG Futter im Winter monatlich werden im öffentlichen Tierheim von Botosani für die dort eingesperrten Hunde benötigt. Hinzu kommen Impfungen und Parasitenschutz für die über 700 Hunde , die dort leben müssen, viele von ihnen ohne Chance, dieses Auffanglager jemals wieder zu verlassen.
Besonders hart trifft es die Welpen in diesem Tierheim, die regelmäßig zu den ersten gehören, die durch Krankheiten, Beißereien und im Winter durch die unerbittliche Kälte sterben.

Obwohl das öffentliche Tierheim, wie der Name schon sagt, der Gemeinde gehört, beteiligt sich diese nicht an den Kosten für die Versorgung der Hunde. Alles muss von ausländischen Tierschutzvereinen finanziert werden.

Bedauerlicherweise hat nun ein deutscher Tierschutzverein, der gemeinsam mit uns und noch anderen Vereinen das öffentliche Tierheim unterstützt hat, seine bisher umfängliche Unterstützung für das Tierheim beendet.

Doch die über 700 eingesperrten Hunde benötigen weiter jeden Tag Futter, die neu in das Tierheim gebrachten Hunde müssen geimpft werden um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern, die Hunde müssen entfloht und entwurmt werden ... all das muss nun auf weniger Schultern verteilt werden.

Besondere Sorge bereitet den Tierschützern vor Ort und uns aber die Futtersituation.
Wenn Futter fehlt, nehmen die Kämpfe in den Zwingern um das Wenige, das es gibt, zu, die Hunde sterben im Winter schneller aufgrund der Kälte und werden öfter krank, was angesichts des Fehlens jeglicher tierärztlicher Betreuung oftmals auch ein Todesurteil ist. Und natürlich werden Hunde verhungern, was in den letzten Jahren dank der gemeinsamen Unterstützung einiger weniger Tierschutzvereine verhindert werden konnte.

Nun liegt die Versorgung im Wesentlichen in der Verantwortung von zwei Tierschutzvereinen aus Deutschland, einer davon sind wir.

Bitte helfen Sie mit und unterstützen Sie die Hunde im öffentlichen Tierheim von Botosani.
Mit einer Spende für Futter, Impfungen oder Kastrationen, die natürlich
auch fortgeführt werden sollen, oder einer regelmäßigen Futterpatenschaft.

Unser Spendenkonto:

Pfotenhilfe ohne Grenzen e.V.
Sparda-Bank West eG
IBAN: DE67 36060 59100 0137 0553

o d e r

PayPal: pfotenhilfe-ohne-grenzen@gmx.de

Wenn Sie Ihre Spende gezielt dem öffentlichen Tierheim von Botosani widmen möchten:
Verwendungszweck: PS Botosani


Jeder Betrag hilft, die Not der Hunde zu lindern.

Wir danken Ihnen von Herzen für Ihre Unterstützung!

Vermisst, gesucht, gefunden - Gustis langer Weg nach Hause

Leider passiert es immer wieder, dass Hunde nach der Ankunft in ihrem neuen Zuhause entwischen.

Da sie in der kurzen Zeit nach der Ankunft noch keine Bindung zu Mensch und Heim aufbauen konnten, laufen sie fort und irren ziellos umher.

Nicht immer endet so eine Odyssee glücklich.

Gusti hatte das Glück auf seiner Seite - und zahlreiche kompetente freiwillige Helfer, die ihm den Weg zurück nach Hause gewiesen haben. 

 

Der folgende Film zeigt eindrucksvoll Gustis 14-tägige Reise sowie die verzweifelten und am Ende erfolgreichen Versuche, ihn auf den richtigen Weg zu bringen.

Zum Nachlesen geht es hier zu Gustis Geschichte.

Bitte passt gut auf mich auf!

Ich kenne Deine Welt hier noch nicht. Alles ist für mich fremd und macht mir Angst. Jedes Geräusch ist neu für mich und kann mich furchtbar erschrecken.

Du musst mein Vertrauen erst langsam erringen und aufbauen. Bis dahin musst du dafür sorgen, dass ich nicht aus Panik einfach weglaufen kann, wenn ich mich erschrecke.

Ich kann ein wahrer Entfesselungskünstler sein und ein einfaches Geschirr oder Halsband kann mich nicht davon abhalten, mich aus einem Halsband oder einfachen Geschirr zu befreien.

 

Leider passiert es fast täglich, dass ängstliche Hunde - gerade im neuen Zuhause angekommen - entwischen und dann orientierungslos durch die Gegend laufen.
Sie einzufangen ist sehr schwierig und viel zu oft endet es tragisch, weil diese Hunde unters Auto oder einen Zug kommen oder Unfälle verursachen.

Hier gibt es ein paar Tipps, wie man dies möglichst verhindern kann.


Corona-Regeln für die Abholung Ihres Hundes

Liebe Adoptanten, liebe Pflegestellen,

aus aktuellem Anlass möchten wir Sie auf folgende coronabedingte Regeln bei der Abholung Ihres Hundes vom Transport hinweisen:

1. Jeder Abholer hat eine Maske und Handschuhe zu tragen.
2. Jeder Abholer muss eine Transportbox für sein Tier dabei haben.
3. Die Abstandsregeln sind unbedingt einzuhalten.
4. Der Abholer bleibt bitte so lange an seinem Auto, bis der Name seines Hundes vom Fahrer aufgerufen wird.
5. Nur eine Person darf den Hund vom Fahrer in Empfang nehmen bzw. vom Fahrer in die Box setzen lassen.

Unsere Transportunternehmen bitten um die Einhaltung der Regeln und wir bedanken uns herzlich für Ihr Verständnis.

Das Team der Pfotenhilfe ohne Grenzen


In eigener Sache

Seit vielen Jahren setzt sich unser Verein für Straßenhunde im Ausland ein. Doch in den letzten Monaten kommen wir an unsere Grenzen.
Grund hierfür ist die Häufung von sog. "Rückgaben" vermittelter Hunde. 

Während die überwiegende Mehrzahl der Adoptanten unserer Hunde verantwortungsvoll auch mit gerade in der Anfangszeit auftretenden Herausforderungen umgeht, gibt es leider immer wieder und nun in diesem Jahr gehäuft Menschen, die so gerne einen Hund retten möchten, dann bei aufkommenden Schwierigkeiten aber nur eine Lösung sehen: ihren Hund an uns, die Pfotenhilfe, zurückzugeben. Dieser Weg, die Rückgabe eines Hundes an den Verein, ist als letzte Möglichkeit vor allem bei Tod oder schwerer Krankheit der Hundebesitzer gedacht, wird jedoch leichtfertig immer häufiger bei Schwierigkeiten gewählt, mit denen jeder Adoptant eines Hundes aus dem Ausland rechnen muss.

Von Stubenunreinheit, fehlender Leinenführigkeit über Ängstlichkeit und Schwierigkeiten im Umgang mit Artgenossen werden vielfältige Gründe genannt, einen Hund oftmals bereits wenige Tage oder Wochen nach Übernahme wieder zurückgeben zu wollen. In den meisten Fällen lassen sich die Probleme mit Geduld nach einigen Wochen oder Monaten bewältigen.

Wir besitzen kein Tierheim und arbeiten mit wenigen Pflegestellen zusammen, so dass wir Hunde nicht  einfach schnell und unproblematisch bei Nichtgefallen unterbringen können. Die geringe Verantwortungsbereitschaft, die brüchige Durchhaltefähigkeit und das häufig einfach nur gut gemeinte, aber unbedachte Helfenwollen belasten die ehrenamtlich arbeitenden Mitglieder unseres Vereins immens und über Gebühr. 

Wir möchten weiterhin Straßenhunden aus Rumänien helfen. 
Dazu benötigen wir Menschen, die
ihren Hund bei eventuell aufkommenden Schwierigkeiten nicht im Stich lassen.

 


Tierschutz bedeutet, sich dem Leid von Tieren, wo auch
immer es sich zeigt, nicht zu verschließen. In Rumänien gestaltet sich die Situation für Zehntausende von Straßenhunden gegenwärtig besonders dramatisch. In nahezu allen Regionen des Landes sollen Straßenhunde aus dem Stadtbild verschwinden. Sie werden von Hundefängern auf häufig brutalste Art und Weise gefangen und in sog. Public Shelter verbracht, in denen die Hunde mehr oder weniger sich selbst überlassen werden.  Jede Woche sterben in diesen Lagern landesweit Tausende von Hunden an Unterernährung oder in Folge von Beißereien. In vielen Landesteilen gehört die inzwischen legalisierte Massentötung von gesunden Hunden zum Alltag. Junge Hunde, alte Hunde, kleine Hunde, große Hunde, Welpen, trächtige Mutterhündinnen. Ohne Chance - wenn nicht einzelne Tierschützer vor Ort auch hier den Kampf gegen das tägliche Elend aufnehmen würden. Einen dieser kleinen Tierschutzvereine unterstützen wir im Norden Rumäniens, in Botosani.

 

Das Wenige, das du tun kannst, ist viel.
Wenn Du nur irgendwo Schmerz und Weh und Angst
von einem Wesen nimmst.­­

Vielleicht wird Rumänien irgendwann einen Weg zu den in Europa geltenden Regeln im Umgang mit Straßenhunden und -katzen finden. Wird Kastrationsaktionen zulassen und durchführen, um die Vermehrung von frei lebenden Hunden und Katzen effektiv einzudämmen, wird die Hunde in öffentlichen Tierheimen artgerecht behandeln und deren Vermittlung ermöglichen und wird vielleicht irgendwann Tiere als das wahrnehmen und respektieren was sie sind: Fühlende Lebewesen, die unsere Achtung, unseren Respekt und unseren Schutz verdienen. Bis dahin werden sich Tierschützer in und außerhalb Rumäniens engagieren.
Wohl wissend, dass durch die Rettung einzelner Straßenhunde nicht die Welt verändert wird.

Doch für jedes gerettete Tier, das dem Leid, dem Elend und der Not entkommt, ändert sich die ganze Welt.


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