Fellnasen suchen ein Zuhause - Welpen

Welpen im öffentlichen Tierheim von Botosani

Alle Welpen aus dem öffentlichen Hundeauffanglager in Botosani, die wir vorstellen, haben schon einmal eine Hürde, die größte von allen, überwunden. Sie haben überlebt.

Aber auch dort warteten neue Gefahren, Krankheiten gegen die auch die sofortigen Impfungen nicht mehr helfen, Unfälle, aggressive Artgenossen und manchmal wird auch die eigene Abenteuerlust den Welpen zum Verhängnis.

Sie haben eine Kindheit unter widrigsten Umständen überlebt, wurden in Pappschachteln oder Plastiksäcken mit und ohne Mütter ausgesetzt, von Hundefängern eingesammelt oder von Menschen, die sie nicht mehr wollten, einfach im Auffanglager abgegeben.
Deshalb sind die von uns vorgestellten Welpen nicht mehr ganz klein und niedlich, aber sie sind Siegertypen. Sie haben es geschafft, sie haben überlebt.

Doch nun droht die nächste Gefahr, der rumänische Winter. Er ist schon unter normalen Umständen eine Herausforderung, für Welpen in Zwingern, nur mit Holzhütten zum Schutz und ohne Heizung ist er einfach lebensgefährlich. Die Tierschützer tun, was sie können, um noch für möglichst viele Welpen vor dem Winter ein Zuhause zu finden und auch wir wollen sie in diesem Bemühen natürlich unterstützen. 

Finn (reserviert)

Am 22. Februar wurde ein kleiner Welpenjunge in Botosani von einem Auto angefahren und bei Eiseskälte über viele Stunden am Straßenrand liegengelassen. Eine beherzte Dame rief dann endlich die Tierschützer unseres Partnervereins an, und sie kamen sofort um Finn zu holen.
Dass Finn überlebte, grenzt an ein Wunder, aber der kleine Kerl ist ein Kämpfer. Selbstverständlich wurde er sofort in die Tierklinik gebracht, und die Untersuchungen ergaben unter anderem Blutungen im Kopf. Finn musste einige Tage in der Klinik bleiben und die Tierschützer bangten um sein Leben - dann aber besserte sich sein Zustand und er konnte in die Krankenräume des Tierheims ziehen, wo er sich allmählich von seinen schweren Verletzungen erholte. Inzwischen geht es Finn sehr gut und Welpenspielzeug findet er klasse. Er hat auch schon seine ersten Erkundungen auf dem Tierheimgelände gemacht. Wir hoffen sehr, dass sich Finn komplett von seinen Verletzungen erholen wird.
Finn hatte nicht nur Glück den Unfall zu überleben, er darf auch bald zu seiner eigenen Familie nach Deutschland reisen, wo bereits 3 Hundekumpel und viele andere Tiere auf ihn warten.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an
Ellen Ewert, Tel.: 05331-855227, Mobil: 0177-5703310, Email: Ewert.13@web.de

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