Handicap-Hunde


"Jedwede Kreatur hat einen Urtrieb
nach liebender Umarmung"

                                                                                      von Hildegard von Bingen

Isa wartet auf einer Pflegestelle in 44791 Bochum

Isa hat sich inzwischen gut auf Ihrer Pflegestelle eingelebt.
Zu ihrem Pflegefrauchen hat die kleine Hündin sofort Vertrauen gefasst und liebt es, gestreichelt und beschmust zu werden. Da es im Haushalt einen weiteren Hund und einige Katzen gibt, muss sie sich momentan die Zuwendung teilen, hätte deshalb rein gar nichts gegen einen Einzelplatz als Prinzessin einzuwenden, wo ihr die volle Aufmerksamkeit gehört.

Isa liebt Spaziergänge und hält auch größere Runden gut durch. Sie begleitet ihr Pflegefrauchen oftmals zur Arbeit, kann aber aber auch etwas allein zuhause bleiben. Was genau in Rumänien geschah und sie am Kopf so schwer verletzte, dass ihr Auge nicht mehr zu retten war, das kann uns Isa nicht erzählen. Deutlich zeigt sie aber ihre Angst fremden Männern gegenüber. Das lässt vermuten, dass sie mit Männern keine guten Erfahrungen gemacht hat. Es wäre daher sehr schön, wenn Isa ein Zuhause in einem finden würde oder aber ein mit im Haushalt lebender Mann Geduld und Einfühlungsvermögen besitzt, und Isa Zeit gibt Vertrauen zu fassen.

Jemand, der bereits Erfahrung mit Dackeln sammeln konnte und ihre Sturheit und Dickköpfigkeit liebt, wäre genau der "Richtige" für Isa. Mit einer Schulterhöhe von etwa 30 cm gehört Isa zu den kleinen Hunden und sie lässt sich gut händeln. Geboren wurde sie schätzungsweise im Sommer 2016 und sie ist selbstverständlich geimpft, gechippt und auch kastriert.

Wenn Sie sich für die Hündin mit dem kleinen Handicap interessieren, melden Sie sich bitte bei:
Regina Frie, Tel.: 0234-580330, Email: frie@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de

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Bericht aus Rumänien:
Die kleine Isa wurde auf Botosanis Straßen vermutlich von einem Auto erfasst und schwer am Kopf verletzt. Eine herbei gerufene Tierschützerin fing die verängstigte Hündin ein und sie wurde sofort zum Tierarzt gebracht. Das rechte Auge war bereits aus der Höhle getreten und Isa muss schreckliche Schmerzen gehabt haben. Leider konnte das Auge nicht mehr gerettet werden. Zwei Tage nach der Operation fing Isa an ihre neue Umgebung, eines der Krankenzimmer im Tierheim unseres Partnervereins, zu erkunden. Viele andere kleine Hunde, Welpen und Katzen teilen sich diesen Raum und leben alle friedlich miteinander. Bei der Verteilung von Leckerchen hat sich Isa immer brav angestellt, sich nicht nach vorn gedrängelt. Bei all dem Gewusel im Krankenzimmer ist Isa auch ganz ruhig geblieben, wenn das ein oder andere Welpenkind über sie hinweg gestiefelt ist.

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Monia wartet auf einer Pflegestelle in 25358 Horst

Monia ist gut auf ihrer Pflegestelle angekommen.

Die kleine Monia ist eine zuckersüße und sehr, sehr freundliche Hündin. Sie liebt es von Zweibeinern bekuschelt zu werden und genießt das sehr.

Monia ist erst geschätzt 1,5 Jahre alt (geb. 2017), aber sie hat in ihrem kurzen Leben schon Schlimmes erlebt, was eine Vermittlung sicher nicht einfach macht. Die kleine Hündin hatte entweder einen Unfall oder sie wurde von Menschen misshandelt und hat dadurch Brüche in den Hinterbeinen erlitten, die leider schief zusammengewachsen sind. Sie kann laufen und auch sicher kurze Strecken spazieren gehen, aber lange Spaziergänge sind mit diesem Handicap leider nicht möglich.

Monia wurde zusammen mit ihren Welpen an einem Platz gefunden, wo regelmäßig Hunde "entsorgt" werden, und selbstverständlich wurde die kleine Familie mit in das Tierheim unseres Partnervereins genommen. Ihre Verletzung hatte sie bereits und die Tierärzte in Rumänien können ihr nicht mehr helfen. Sie kommt mit ihrer Behinderung zurecht, aber vielleicht könnte man in Deutschland doch noch etwas für Monia tun.

Mit einer Schulterhöhe von etwa 28 cm gehört Monia zu den wirklich kleinen Hunden und man kann sie auf ohne Probleme auf dem Arm nehmen, sie fühlt sich ganz nahe beim Menschen sehr wohl. Monia ist bereits geimpft und gechippt und bei ihrer Ausreise vermutlich auch kastriert.

Wenn Sie sich in die kleine, bezaubernde Hündin verliebt haben, und ihr ein liebevolles Zuhause geben möchten, melden Sie sich bitte bei:
Gabi Eberhardt, Tel.: 04121 - 76717 (werktags 10.00 bis 18.00 Uhr), Mobil: 0171 - 4724229, 
E-Mail: eberhardt@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de

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Calista (reserviert)

Als Calista Anfang 2018 in eisiger Kälte von Tierschützern gefunden wurde, da weinte sie. Vielleicht vor Schmerzen, vielleicht auch aus Freude und Erleichterung darüber, dass ihr nun endlich geholfen wurde.

Wie lange sie schon auf dem gefrorenen Feld umherirrte oder besser herumkroch, weiß niemand. Ihr linkes Hinterbein fehlte, abgerissen durch einen Unfall, das andere Hinterbein war mehrfach gebrochen. Unter unvorstellbaren Schmerzen versuchte Calista irgendwo in der kargen Landschaft etwas zu fressen zu finden.

Dankbar ließ sie sich ins Auto tragen und in eine Tierklinik bringen, wo sie alles lieb über sich ergehen ließ. Aufgrund ihres schlechten Allgemeinzustandes musste die notwendige Operation des mehrfach gebrochenen Beines aber erst einmal warten. Vor vier Monaten dann konnte das Bein operativ gerichtet werden und Calista trug in den folgenden Wochen eine Prothese, damit alles wieder möglichst gut zusammenwachsen konnte.

Jeder, der Calista im Laufe der letzten Monate begegnete, war berührt von ihrem überaus liebevollen, sanften und freundlichen Wesen. Als wir Calista nun im August 2018 kennenlernten, ging es uns nicht anders.

Während unseres Aufenthaltes im Tierheim begleitete sie uns, soweit sie uns über das noch hügelige, mit Gräben durchzogene Tierheimgelände folgen konnte, wie ein Schatten. Unaufdringlich, dankbar für jedes Wort und jede Streicheleinheit. Wenn sie uns nicht folgen konnte, da sie einen großer Graben nicht überspringen konnte, wartete sie brav auf uns. Auch in der sengenden Hitze saß sie da und wartete auf uns.

Calista ist ein Handicaphund. Sie wird nie wieder in ihrem Leben so laufen können wie ein Hund mit vier gesunden Beinen. Das verbliebene und operierte Hinterbein ist zwar gut verheilt, doch ganz stabil ist es trotzallem nicht.

Mit diesem Wissen standen wir immer wieder vor Calista und wenn sie uns ansah mit ihren großen Augen, zaghaft wedelte, uns mit der Pfote um Streicheleinheiten bat, uns folgte und auch in der größten Hitze auf uns wartete, dann hätten wir viel dafür gegeben, dass sie ein ganz gesunder Hund wäre. Dann hätten wir ihr versprechen können, dass wir ein schönes Zuhause für sie finden werden hier in Deutschland. Dass sie im nächstenWinter nicht wieder im Tierheim durch den Schnee robben und frieren muss. Mit nur einer Holzhütte zum Schutz. Denn aufgrund ihrer Behinderung ist es für Calista zu gefährlich, in einem Zwinger in ein Hunderudel integriertzu werden. Zu groß wäre die Gefahr, dass Calista, die sich nicht wehren kann, Opfer von Beißattacken werden würde. Also lebt sie im großen Außengehege des Tierheims draußen im Freien.

So standen wir vor Calista und konnten ihr nur sagen, dass wir allesversuchen werden, ihr ein besseres Leben zu ermöglichen.

Calista ist etwa 2 Jahre alt (geboren etwa 2016), sie geimpft, gechippt und kastriert. Calista kann mit ihrer Behinderung gut leben, sie kann sie aber nicht ungeschehen machen. Doch auch wenn sie keine langen Spaziergänge mehr machen kann, so kann sie dennoch ihre Menschen begleiten. Überall hin. Lieb, sanft, freundlich und dankbar.

Wenn Sie mehr über Calista erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an:
Andrea Brückner-Schoeler, Tel.: 0451 - 2961852, Mobil: 0157 - 58254193,
E-Mail: brueckner-schoeler@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de

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