Handicap-Hunde


"Jedwede Kreatur hat einen Urtrieb
nach liebender Umarmung"

                                                                                      von Hildegard von Bingen


Joseph

Joseph ist ein alter Rüde, ein sehr alter (geb. etwa 2003)... 

In seinem bisherigen Leben hatte er es sicherlich nicht leicht. Ob er überhaupt einmal ein Zuhause hatte, werden wir nie erfahren. Auf jeden Fall hatte Joseph großes Glück, dass er von den Tierschützern unseres Partnervereins gefunden wurde und mit ins Tierheim durfte.

An seinem linken Vorderbein hat der liebe Rüde eine alte Fraktur, die womöglich schon einige Jahre zurückliegt. Er kann das Bein nicht mehr benutzen und hält es immer hoch.

Die Tierärzte in Rumänien würden es amputieren, aber die Tierschützer scheuen sich, da Joseph schon so alt ist und in den letzten Jahren auch mit diesem Handicap leben konnte. Außerdem wurde ein Tumor an der Rute entfernt, der vermutlich von einer entzündeten Drüse stammte.

Joseph wird als ausgesprochen freundlicher Hund beschrieben, der für jede Zuwendung dankbar ist. Im Tierheim lebt Joseph in seinem Zwinger mit 2 weiteren Hunden friedlich zusammen.

Es wäre ein Traum, wenn er auf seine alten Tage noch einmal ein behütetes Zuhause finden würde, wo er im Warmen, in einem weichen Körbchen liegen kann und Menschen hätte, die ihn streicheln. Ein Garten wäre fantastisch, Treppen kann er nicht gut laufen.

Mit einer Schulterhöhe von etwa 50 cm gehört Joseph zu den mittelgroßen Hunden. Der Senior ist geimpft, gechippt und kastriert und könnte jederzeit zu einer lieben Familie reisen.

Wenn Sie Joseph noch eine schöne Zeit bereiten möchten, melden Sie sich bitte bei: 
Regina Frie, Tel.: 0234-580330, Email: frie@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de

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Lenny

Als Dana, die 1. Vorsitzende unseres Partnertierschutzvereins Ador, eines bitterkalten Tages mitten im Winter an einem Feld entlangfuhr, fiel ihr ein kleiner schwarzer Punkt auf, der sich langsam bewegte. 

Sie hielt sofort an und machte sich auf den Weg in Richtung dieser Bewegung und langsam entpuppte sich der schwarze Punkt als ein schwarz-weißer Rüde, der nach ein oder zwei Schritten in ihre Richtung immer wieder umfiel.

Er freute sich sehr, endlich einen Menschen zu sehen, der sich um ihn kümmerte und Dana nahm ihn natürlich mit. Sie brachte ihn sofort zum Tierarzt, wo er untersucht wurde und wo der Grund für seine mangelnde Gehfähigkeit gefunden wurde. Lenny, der kleine schwarz-weiße Rüde, hatte wohl einen Schlaganfall, von dem er sich zwar erholte, aber als Spätfolge blieben neurologische Ausfälle, die ihn nach wenigen Schritten immer wieder umfallen ließen und die auch nicht therapiert werden können.

So kam Lenny in das Tierheim von Ador, wo er sich sehr gut entwickelte und inzwischen tatsächliche einige Schritte mehr gehen kann, bevor er wieder umfällt. Dort zeigte sich auch seine außerordentlich große Freundlichkeit, sowohl den anderen Hunden gegenüber als auch den Menschen, die sich um ihn kümmern und die leider immer viel zu wenig Zeit für ihn haben.

Leider wollen seine Artgenossen aber nicht wirklich viel von ihm wissen und so zieht Lenny sich immer mehr zurück, liegt in der Sonne, versucht, Kontakte zu knüpfen und wird doch immer wieder enttäuscht in seiner Suche nach Nähe.

Vielleicht aber findet sich eine Familie oder eine Einzelperson, die endlich Lennys Sehnsucht nach Liebe und menschlicher Zuwendung stillen kann und die sich nicht an seiner kleinen Behinderung stört, sondern sich freut darüber, einen ausgesprochen verschmusten Hund zu haben, der keine langen Spaziergänge braucht und ein sonniges Plätzchen im Garten zu schätzen weiß.

Lennys Geburtsjahr wird auf 2013 oder 2014 geschätzt, er ist also noch ein junger Hund. Er ist ungefähr 45 cm hoch, kastriert und verträglich mit Hunden beiderlei Geschlechts.

Wenn Sie in Lennys Leben der Wendepunkt sein wollen und ihm die Liebe und Geborgenheit schenken wollen, die er so lange vermisst hat, dann nehmen Sie bitte Kontakt auf mit:
Gabi Eberhardt, Tel.: 04121 - 76717 (werktags 10.00 bis 18.00 Uhr), Mobil: 0171 - 4724229,
E-Mail: eberhardt@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de

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Isa wartet auf einer Pflegestelle in 44791 Bochum

Isa hat sich inzwischen gut auf Ihrer Pflegestelle eingelebt.
Zu ihrem Pflegefrauchen hat die kleine Hündin sofort Vertrauen gefasst und liebt es, gestreichelt und beschmust zu werden. Da es im Haushalt einen weiteren Hund und einige Katzen gibt, muss sie sich momentan die Zuwendung teilen, hätte deshalb rein gar nichts gegen einen Einzelplatz als Prinzessin einzuwenden, wo ihr die volle Aufmerksamkeit gehört.

Isa liebt Spaziergänge und hält auch größere Runden gut durch. Sie begleitet ihr Pflegefrauchen oftmals zur Arbeit, kann aber aber auch etwas allein zuhause bleiben. Was genau in Rumänien geschah und sie am Kopf so schwer verletzte, dass ihr Auge nicht mehr zu retten war, das kann uns Isa nicht erzählen. Deutlich zeigt sie aber ihre Angst fremden Männern gegenüber. Das lässt vermuten, dass sie mit Männern keine guten Erfahrungen gemacht hat. Es wäre daher sehr schön, wenn Isa ein Zuhause in einem finden würde oder aber ein mit im Haushalt lebender Mann Geduld und Einfühlungsvermögen besitzt, und Isa Zeit gibt Vertrauen zu fassen.

Jemand, der bereits Erfahrung mit Dackeln sammeln konnte und ihre Sturheit und Dickköpfigkeit liebt, wäre genau der "Richtige" für Isa. Mit einer Schulterhöhe von etwa 30 cm gehört Isa zu den kleinen Hunden und sie lässt sich gut händeln. Geboren wurde sie schätzungsweise im Sommer 2016 und sie ist selbstverständlich geimpft, gechippt und auch kastriert.

Wenn Sie sich für die Hündin mit dem kleinen Handicap interessieren, melden Sie sich bitte bei:
Regina Frie, Tel.: 0234-580330, Email: frie@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de

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Bericht aus Rumänien:
Die kleine Isa wurde auf Botosanis Straßen vermutlich von einem Auto erfasst und schwer am Kopf verletzt. Eine herbei gerufene Tierschützerin fing die verängstigte Hündin ein und sie wurde sofort zum Tierarzt gebracht. Das rechte Auge war bereits aus der Höhle getreten und Isa muss schreckliche Schmerzen gehabt haben. Leider konnte das Auge nicht mehr gerettet werden. Zwei Tage nach der Operation fing Isa an ihre neue Umgebung, eines der Krankenzimmer im Tierheim unseres Partnervereins, zu erkunden. Viele andere kleine Hunde, Welpen und Katzen teilen sich diesen Raum und leben alle friedlich miteinander. Bei der Verteilung von Leckerchen hat sich Isa immer brav angestellt, sich nicht nach vorn gedrängelt. Bei all dem Gewusel im Krankenzimmer ist Isa auch ganz ruhig geblieben, wenn das ein oder andere Welpenkind über sie hinweg gestiefelt ist.

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