Graue Schnauzen

Tiago

Eine tierliebe Tierärztin in Botosani sah in der Nähe ihrer Wohnung einen Hund, den sie vorher dort noch nie gesehen hatte und bat Dana, die 1. Vorsitzende von Ador, ihn von der Straße zu holen. Es handelte sich um Tiago, einen älteren Rüden, geschätztes Geburtsjahr ist 2008.

Tiago liebt die Menschen, vermutlich hatte er ein Zuhause, das er aus irgendwelchen Gründen verloren hat. Er spielte mit den Kindern, als Dana ihn abholte, und ist auch bei Erwachsenen nicht scheu. Als schwarzer, etwas älterer Hund hat er es in Rumänien natürlich sehr schwer, wieder ein Zuhause zu finden, das diesen Namen auch verdient.

Tiago ist ein eher zartgliedriger kleinerer Rüde, der gerne noch viele schöne Jahre bei einer liebevollen Familie, gerne mit Kindern, verbringen möchte. Wenn Sie also ein Herz für einen älteren Rüden, der auch noch schwarz ist, haben, dann wäre das Tiagos Chance der Tristesse des Tierheimlebens zu entkommen und für Ihre Kinder ein freundlicher Spielgefährte zu werden.

Natürlich ist Tiago bei seiner Ausreise kastriert, geimpft und gechippt und wenn Sie sich vorstellen könnten, Tiago zu sich nach Hause zu holen, dann melden Sie sich bitte bei:
Gabi Eberhardt, Tel.: 04121 - 76717 (werktags 10.00 bis 18.00 Uhr), Mobil: 0171 - 4724229,
E-Mail: eberhardt@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de

Previous Next

Samu

Dass Samu noch nicht lange im öffentlichen Tierheim von Botosani ist, sieht man an der Art und Weise, wie vertrauensvoll er die Tierschützer begrüßt. Denn je länger die Hunde sich an diesem Ort aufhalten müssen, desto mehr ziehen sich die meisten zurück, werden handscheu und resignieren schließlich.

Noch läuft der sanfte Samu den Menschen hoffnungsfroh entgegen, genießt deren Anwesenheit und freut sich über die so seltenen Streicheleinheiten. Bestimmt hatte der ca. 7-jährige Rüde mal ein Zuhause, das er nun schmerzlich vermisst. Und auch wenn er überaus verträglich mit seinem Artgenossen ist, können diese ihm die Nähe zu seinen Leuten doch nicht ersetzen. 

Die Tierschützer sind sehr begeistert und gleichzeitig berührt von der liebevollen und gutherzigen Art des nur knapp mittelgroßen flauschigen Bärchens und haben ihn uns deshalb sehr ans Herz gelegt. Gerne würden wir Samu baldmöglichst geimpft, gechippt und kastriert auf die Reise zu seiner neuen Familie schicken, um ihm die Chance auf eine schöne zweite Lebenshälfte zu geben.

Wenn Sie Samu einen Platz an Ihrer Seite anbieten wollen, melden Sie sich bitte bei:
Bettina Blomberg, Tel. 0251 - 2034013, mobil: 0157- 571 68926, E-Mail: bblomberg@gmx.de 

Previous Next

Magnus wartet auf einer Pflegestelle in 41812 Erkrath

Magnus ist gut auf seiner Pflegestelle angekommen.

Erst vor kurzem lieferten die Hundefänger Magnus ins öffentliche Tierheim von Botosani ein und er kann sich nur sehr schwer an das Leben im Zwinger und die dort herrschende Hitze gewöhnen, denn sein dichtes, plüschiges Fell macht den Aufenthalt dort für ihn ganz besonders unangenehm.

Magnus ist kein junger Hüpfer mehr, sein Geburtsjahr wird auf 2010 geschätzt. Die Tierschützer beschreiben ihn als einen ganz besonders netten und verträglichen Hund, der sowohl freundlich zu Artgenossen als auch zu Menschen ist.

Wegen dieser Liebe zu Menschen ist das Leben hinter Gittern für Magnus ausgesprochen schlimm, denn die Tierschützer haben für die einzelnen Hunde nicht so sehr viel Zeit und Zeit zusammen mit Menschen vermisst Magnus ganz besonders.

Magnus hat eine mittlere Größe und ist bei seiner Ausreise natürlich geimpft, gechippt und kastriert

Wenn Sie ein Herz für einen ausgesprochen freundlichen Rüden mittleren Alters haben und Magnus in Ihre Familie aufnehmen möchten, dann melden Sie sich bitte bei:
Anni Neuberger, Mobil: 0151 - 15643331, E-Mail: neuberger@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de

Previous Next

Baba wartet auf einer Pflegestelle in 37412 Herzberg

Baba - ein Osterüberraschungsei
Angekündigt war Baba als eine etwas griesgrämige ältere Hundedame, die schon auch gerne einmal zuschnappt, wenn ihr etwas nicht gefällt. Entsprechende Vorsichtsmaßnahmen hatten wir getroffen, aber oh Wunder, Baba ist eine völlig zutrauliche, fröhliche kleine Hündin mit etwas zuviel Hüftgold, die aussieht wie ein zu dick geratener Fuchs.

Baba freut sich sehr über jegliche Art von Zuwendung und hat auch das dringend notwendige Bad ohne größere Probleme über sich ergehen lassen. Auch Bürsten findet sie toll und Toben im Garten sowieso. An der Leine geht sie inzwischen recht gut, manchmal muss man sie noch etwas davon überzeugen, dass der Mensch die Richtung bestimmt, aber insgesamt klappt es gut. Obwohl sie etwas moppelig ist, frisst sie eigentlich gar nicht so viel, die Pfunde werden sicher purzeln, wenn sie eine Weile die regelmäßigen Spaziergänge mitmacht.

Mit unseren drei Hunden kommt Baba gut aus, auch wenn es nicht die große Freundschaft ist, aber es gibt keine Zickereien oder Pöbeleien. Wenn man sie öfter raus lässt, ist sie stubenrein und die Nächte mit ihr sind ruhig und entspannt. Auch die Fahrt im Auto zu den Spaziergängen stellt kein Problem dar, sie geht sogar schon, wie unsere Hunde, über die Einstiegsrampe ins Auto.

Baba würde sich sicher über einen Platz als Einzelprinzessin freuen, könnte sie doch so all das nachholen, was ihr bislang verwehrt geblieben ist. Laut Impfpass ist Baba im September 2011 geboren, sie ist etwa 30 cm hoch. Genau konnte ich sie nicht messen, denn sie lässt mich leider mit einem Metermaß nicht in ihre Nähe, es sieht zu sehr nach Stock aus und daran hat sie wohl schlechte Erinnerungen wie so viele Hunde aus dem Tierschutz.

Insgesamt ist Baba eine sehr liebenswerte Hundedame, die nun ihr gutes Leben genießt und zu schätzen weiß und erwartungsvoll in die Zukunft blickt. Sie hat sich wirklich schnell in unsere Herzen gemogelt.

Wenn Sie die kleine Herzensbrecherin einmal kennenlernen wollen, wenden Sie sich bitte an:
Anni Neuberger, Mobil: 0151 - 15643331, E-Mail: neuberger@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de

Previous Next

Nera

Eine junge Tierschützerin fand Nera in einem Dorf, weit weg von Botosani. Dort hatte es die Hündin schwer, denn sie wurde immer wieder mit Steinen beworfen und verjagt, so dass sie jeden Tag ums Überleben kämpfen musste.

Deshalb nahm die junge Frau sie mit und übergab sie der Obhut des Tierschutzvereins Ador in Botosani.

Wenn man zu Nera in den Zwinger geht, dann spürt man, dass Nera von Menschen oft nichts Gutes erfahren hat. Sie ist ganz vorsichtig, ja defensiv, als erwarte sie, dass sie nun erneut geschlagen werde. Dabei geht sie nicht nach vorne, im Gegenteil. Wenn sie sich in die Enge getrieben fühlt, unterwirft sie sich sofort. Sobald sie merkt, dass ihr nichts Böses geschieht, beginnt sie ganz zaghaft zu wedeln.

Obwohl sie eine noch relativ junge Hündin ist (geboren etwa 2011), wirkt Nera älter. Das Leben auf der Straße hat ihr offensichtlich zugesetzt; wir wünschen ihr, dass sie Menschen findet, die ihr mit viel Liebe und Geduld zeigen, wie schön und unbeschwert das Leben sein kann.

Nera ist etwa 43 cm groß und kann jederzeit geimpft, gechippt und kastriert Botosani verlassen und nach Deutschland kommen.

Wenn Sie sich für Nera interessieren, so wenden Sie sich bitte an:
Anni Neuberger, Mobil: 0151 - 15643331, E-Mail: neuberger@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de

Previous Next

Maja

Maja lebte mit einigen anderen Hunden bei einer alten Frau in Botosani, die vor knapp zwei Jahren starb. Niemand fühlte sich für die Hunde verantwortlich und so nahm sie unser Partnerverein auf. Maja ist etwa sieben bis acht Jahre alt (geboren ca. 2008/2009), sie ist geimpft, gechippt und auch kastriert.

Maja ist eine sehr souveräne Hündin, mit einer stattlichen Schulterhöhe von ca. 65 cm, und wird auch als die "Mutter des Tierheims" bezeichnet. Sie darf sich auf dem Tierheimgelände frei bewegen, da sie sehr verträglich mit allen Hunden ist. Vor allem Welpen finden bei ihr Schutz und Nähe. Einzig mit dominanten Hündinnen hat Maja Probleme, weshalb sie ein Zuhause als Einzelhund oder aber bei netten Rüden sucht.

Wer hat ein großes Körbchen für die ruhige Hündin Maja frei und möchte sie gerne bei sich aufnehmen? Bei Interesse melden Sie sich bitte bei:
Petra Schwarz, Tel. 09122 - 62499, Mobil 0171 -7352055,
E-Mail: schwarz@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de

Previous Next

Nino wartet auf einer Pflegestelle in 25337 Elmshorn

Nino ist ein alter Rüde, vermutlich 10 Jahre oder noch älter - niemand kann das genau sagen.

Auch er wurde von den Hundefängern in das öffentliche Tierheim gebracht. Sicher hätte Nino viel zu erzählen, wenn er es könnte... Für alte Hunde ist das Leben in diesem riesigen Hundeauffanglager extrem schwierig. Ihre alten Knochen schmerzen bei der Eiseskälte noch viel mehr als eh schon und es gibt nur morsche Hundehütten als Schutz vor den Minusgraden, die bis zu 20 Grad reichen. Die Senioren haben auch nicht mehr die Kraft, sich gegen jüngere und dominante Artgenossen beim Kampf um das täglich Futter durchzusetzen.

Aufgrund seines Alters ist Nino sehr ruhig und anspruchslos. Ein weiches Kissen, ein warmer Platz bei lieben Menschen und kleine Gassirunden, das würde Nino schon reichen - es wäre ein Paradies für ihn.

Bei seiner Ausreise ist Nino selbstverständlich geimpft und gechippt, eine Kastration kann man ihm im Augenblick nicht zumuten.

Wenn Sie ein Herz für Hundesenioren haben und Nino noch eine schöne Zeit bereiten möchte, dann melden Sie sich bitte bei:
Gabi Eberhardt, Tel.: 04121 - 76717 (werktags 10.00 bis 18.00 Uhr), Mobil: 0171 - 4724229,
E-Mail: eberhardt@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de

Previous Next

Abner wartet auf einer Pflegestelle in 37412 Hörden

Auf seiner Pflegestelle zeigt sich Abner als anpassungsfähiger und extrem menschenbezogener Rüde, der seiner Bezugsperson absolut treu ergeben ist. 
Sofort hat er sich seinem Pflegefrauchen angeschlossen, weicht ihr keinen Zentimeter von der Seite und möchte ihr am liebsten jeden Wunsch von den Augen ablesen. Und das gelingt dem klugen Kerlchen, das innerhalb weniger Tage schon auf seinen neuen Namen Odin hörte, auch richtig gut.

Odin ist sehr anhänglich und ein großer Schmuser. Auf fremde Menschen geht er offen zu und versteht es, sie mit seinem besonderen Charme, seiner lebhaften und clownesken Art um die Pfote zu wickeln. Nur manchmal kommt es vor, dass er gegenüber Menschen, oft sind es Männer, Vorbehalte hat, die sich aber mit Ruhe und etwas Geduld auflösen lassen. 

Mit den Hündinnen der Pflegestelle versteht sich Odin prächtig, er liebt die gemeinsamen, ausgedehnten Bewegungs- und Spieleinheiten. Fremden Hunden begegnet Odin immer freundlich, wenn auch sie ihm freundlich gesonnen sind. Selbst Hühner haben vor dem liebevollen Rüden nichts zu befürchten.

Odins Blessuren im Gesicht stammen aus seiner Zeit in Rumänien und zeigen, dass der ca. 7-8-jährige Rüde sich dort manchem Kampf stellen musste und dabei auch immer wieder den Kürzeren gezogen hat. Deshalb suchen wir für Odin, der bereits geimpft, gechippt und kastriert ist, Menschen, denen sich der kontaktfreudige Hundemann anvertrauen kann, die vorausschauend und mit festem Schritt voran gehen und ihm konsequent den Weg zeigen.

Wenn Sie Kenntnis in der Hundeerziehung mitbringen, mit Odin weiter trainieren und dem 50 cm großen Herzensbrecher ein Zuhause für immer geben möchten, dann wenden Sie sich bitte an: 
Bettina Blomberg, Tel. 0251 - 2034013, mobil: 0157- 571 68926, E-Mail: bblomberg@gmx.de 

----------------------------------------------

Bericht aus Rumänien: 
Niemand weiß so genau, wie lang dieser überaus liebe und sanfte Rüde eigentlich schon in diesem Lager lebt. Denn niemand bemerkte ihn. Bis zu dem Tag vor zwei Monaten, als seine Zwingergenossen versucht haben, Abner totzubeißen. Blutig gebissen lag er im Zwinger und wurde gerade noch rechtzeitig von Tierschützern gefunden. Natürlich versorgten sie seine Wunden und brachten ihn in einen anderen Zwinger. Abner hat alles dankbar über sich ergehen lassen und hat die kurze Zeit, die sich die Tierschützer um ihn kümmerten und ihn streichelten, so sehr genossen. Leider ist es aufgrund der fast permanenten Überfülltheit des Tierheim nicht möglich, die Hunde nur mit passenden Hunden zusammenzusetzen, da die Hundefänger täglich neue Hunde von der Straße holen, darunter natürlich auch unverträgliche und dominante Artgenossen. Abners Leben in diesem Tierheim ist eine einzige Tortur für ihn. Er versucht nun natürlich, jedem Streit aus dem Weg zu gehen, ist zu allen nur freundlich, gegenüber seinen Artgenossen defensiv.

Previous Next

 

Hier geht es zu Video 4

 

  • © 2013 - 2018 Pfotenhilfe ohne Grenzen