Graue Schnauzen

Trudel

Wieviel kann eine Hundeseele ertragen? Wieviel Stress, Kälte, Angst und Leid?

Trudel lebt seit 2190 Tagen in einem kleinen Zwinger im öffentlichen Tierheim von Botosani. Sechs Jahre, sechs lange Jahre, sechs Winter mit nächtlichen Temperaturen um minus 25 Grad, sechs heiße Sommer mit 40 Grad im Schatten.

Sie lebt und sie kommt immer noch aus ihrer Hütte, wenn ein Zweibeiner sie freundlich anspricht. Zaghaft zwar, denn nicht alle Menschen im öffentlichen Tierheim sind freundlich zu Hunden. Doch noch immer freut sich Trudel mit ihren nun geschätzt 15 Jahren über ein kurzes Streicheln und ein liebes Wort.

Trudel hat nicht mehr viel Zeit. Ihr Leben als rumänischer Straßenhund war sicher schwer und entbehrungsreich, die letzten sechs Jahre aber waren furchtbar. Wenn sie noch einmal erleben soll, was es heißt, auf einem weichen Platz zu liegen, in Ruhe und Geborgenheit zu leben, dann muss es bald sein. 

Dafür bräuchte es irgendwo auf dieser Welt einen Menschen, der für Trudel einen Platz in seinem Zuhause und, was vielleicht noch wichtiger ist, einen Platz in seinem Herzen hat.

Trudel ist geimpft und gechippt.

Wenn es irgendwo einen Menschen gibt, der dieser lieben Hundeseele, die sich mit allem und jedem gut versteht, diesen Platz anbieten möchte, dann melden Sie sich bitte bei:
Andrea Brückner-Schoeler, Tel.: 0451 - 2961852, Mobil: 0157 - 58254193,
E-Mail: brueckner-schoeler@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de.

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Marigold

Ein Herr mit dem Herzen am rechten Fleck hatte beobachtet, wie die alte Hundedame von einem Mann mit Füßen getreten wurde.

Humpelnd und mit Schmerzen suchte Marigold, so wurde die liebe Hündin nun von den Tierschützern genannt, Schutz. Sie hatte großes Glück, dass der Herr Mitleid mit ihr hatte und sie zum Tierarzt brachte.

Dieser versorgte die Hündin und rief die Tierschützer unseres Partnervereins an, die Marigold sodann in ihre Obhut nahmen - sie sollte nicht wieder auf die Straße zurück, wo ihr weitere Gewalt drohte.

Marigold ist eine bescheidene alte Hundeomi, ihr Alter wird auf etwa 12 Jahre geschätzt, vielleicht ist sie sogar älter. Sie hatte es vermutlich noch niemals gut in ihrem Leben, Schwanz und Ohr wurden ihr zudem abgeschnitten.
Dennoch, man mag es kaum glauben, liebt Marigold die Menschen und vertraut ihnen.

Auf ihre alten Tage wünschen wir der etwa 50-55 cm hohen Seniorin noch ein liebevolles Zuhause, ein weiches Körbchen und viele, viele Streicheleinheiten.

Wenn Sie Marigold, die bei ihrer Ausreise geimpft und gechippt ist, das Leben noch einmal so richtig schön machen möchten, melden Sie sich bitte bei:
Regina Frie, Tel.: 0234-580330, Email: frie@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de

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Elsa

Elsa gehört zu den vergessenen, unscheinbaren Hunden im öffentlichen Tierheim von Botosani.

Irgendwann hat Elsa begonnen, ihr Vertrauen zu uns Menschen zu verlieren. Nicht völlig, aber doch soweit, dass sie heute Fremden nicht mehr freudig in die Arme laufen würde.

Sie hat gelernt, dass nicht alle Menschen freundlich sind. Weder draußen, auf den Straßen Botosanis, noch hier, im öffentlichen Tierheim von Botosani, das einem großen Hundelager gleicht, mit 750 eingesperrten Hunden.

Elsa versucht nicht aufzufallen, huscht möglichst unauffällig an den Wärtern, die die Zwinger reinigen, vorbei. So kann sie sicher sein, niemandes Ärger auf sich zu ziehen. Doch damit bleibt sie auch nahezu unsichtbar.

Cristina und Elena, zwei Tierschützerinnen in Botosani, ist Elsa aufgefallen und sie möchten ihr helfen. Denn Elsa ist eine liebenswerte, schon ältere Hündin, die, wenn sie weiter unsichtbar bleibt, in diesem Lager ihre letzten Lebensjahre verbringen wird. Sommers wie winters, jeden Tag eingesperrt in einem kleinen Zwinger.

Im Moment sind es bereits minus 14 Grad in der Nacht und Anfang Dezember werden die Temperaturen weiter fallen. Elsa hat vermutlich die Hoffnung auf eine besseres Leben schon aufgegeben.

Elsa ist etwa 10 Jahre alt (geboren ca. 2008), geimpft und gechippt und ihr Leben in Rumänien hat bislang viel Leid und Not bedeutet. Elsa hat überlebt, hat schon lange aufgehört etwas zu fordern oder zu erhoffen.

Wir möchten die Hoffnung noch nicht ganz aufgeben, dass es für Elsa irgendwo geduldige, einfühlsame Menschen gibt, die ihr zeigen, wie ein Hundeleben auch sein kann. Mit weichem Körbchen, Spaziergängen, gutem Futter, Zuwendung und der Erfahrung, dass es so viel leichter ist im Leben, nicht jede Hürde alleine nehmen zu müssen. Elsa hat sich so lange alleinedurchgeschlagen. Es ist Zeit für ein besseres Leben.

Wenn Sie mehr über Elsa und ihrem Leben im öffentlichen Tierheim vonBotosani erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an:
Andrea Brückner-Schoeler, Tel.: 0451 - 2961852, Mobil: 0157 - 58254193,
E-Mail: brueckner-schoeler@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de.

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Ursella kommt bald auf eine Pflegestelle nach 44805 Bochum

Ursella ist eine unscheinbare Hündin mit einem lieben und zurückhaltenden Wesen.
Ihr Alter wird auf etwa 7 Jahre geschätzt (geb. 2011). Wie sie früher lebte, und so lange überlebte, werden wir nie erfahren.

Eines Tages fand eine Tierschützerin unseres Partnervereins Ursella auf den Straßen von Botosani und nahm sie mit in das kleine Tierheim. Hier versteht sich Ursella mit allen anderen Hunden, bei Menschen ist sie zunächst zurückhaltend, hat aber inzwischen großes Vertrauen in die Tierschützer.

Der Winter ist bereits eingebrochen und es wird in den nächsten Tagen und Wochen immer kälter in Rumänien. Sicher hat Ursella schon viele Winter draußen überlebt, aber mit zunehmendem Alter leiden die Hunde immer mehr unter der eisigen Kälte - kein weiches Körbchen, keine warme Kuscheldecke.

Ursella ist mittelgroß, geschätzt etwa 50 cm, und selbstverständlich bereits geimpft, gechippt und auch kastriert. Zu ihrem großen Glück fehlt ihr jedoch eine eigene Familie und ein behütetes Zuhause.

Wenn Sie die unscheinbare Hündin gern aufnehmen möchten, melden Sie sich bitte bei:
Regina Frie, Tel.: 0234-580330, Email: frie@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de

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Bärli kommt bald auf eine Pflegestelle nach 83629 Weyarn

Bärli ist schon ein Hundeopi. Um die 8 Jahre alt, vielleicht auch älter. Und er hat Angst. Riesengroße Angst. Vor den Menschen, vor den bellenden Hunden um ihn herum. Eigentlich hat er im Moment vor so ziemlich allem Angst. Seitdem er von Hundefängern in das öffentliche Tierheim gebracht wurde, hat die Angst gar nicht mehr aufgehört.

Nun, da es in Nordrumäien schon Mitte November angefangen hat zu schneien, kommt zu all der Angst auch noch die eisige Kälte hinzu. Die Tierschützer vor Ort sind sehr besorgt. Bärli, so befürchten sie, wird diesen Winter nicht überleben. Er sitzt nur noch in der Ecke und jeder weiß, wie gefährlich Bewegungs-mangel bei Temperaturen im zweistelligen Minusbereich ist.

Doch die Angst lässt Bärli keine Wahl. Er weiß nicht mehr, wem er vertrauen kann und wem nicht. Vermutlich würde er aus lauter Angst auch schnappen, würde man ihn bedrängen und er könnte nicht ausweichen. Bärli ist ein ganz besonders armer Tropf und er wird Zeit benötigen, den Albtraum, den er gerade erlebt, hinter sich zu lassen. Wenn er denn überhaupt eine Chance bekommt.

Viel Zeit bleibt Bärli dazu nicht mehr. Der Winter hat gerade erst begonnen und wird in Rumänien bis weit in den Februar hinein anhalten. Geimpft und gechippt ist Bärli und nun benötigt er ein kleines Wunder, das ihm hilft, Rumänien verlassen und sein kleines Hundeleben endlich genießen zu dürfen.

Wenn Sie mehr über Bärli wissen möchten, wenden Sie sich bitte an:
Bettina Blomberg, Tel. 0251 - 2034013, mobil: 0157- 571 68926, E-Mail: bblomberg@gmx.de

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Mimi kommt bald auf eine Pflegestelle nach 24539 Neumünster

Mimi wurde von Hundefängern gemeinsam mit ihren Welpen eingefangen und in einen der vielen Zwinger des öffentlichen Tierheims gesteckt. Nach Kräften versuchte Mimi sich um ihre Welpen zu kümmern, doch einer nach dem anderen starb.

Mimi blieb schließlich alleine zurück. Verängstigt sitzt sie nun in ihrer maroden Hundehütte und ist mehr als unglücklich. Umgeben von über 700 Hunden, Lärm und Gestank weiß die kleine Maus weder ein noch aus. 
Hinzu kommt, dass Mimi schon eine Hundeomi ist. Mit ihren geschätzten 12 Lebensjahren hat sie in diesem Lager so gut wie keine Chance.

Geimpft und gechippt könnte sie ausreisen. Nun, da der Winter in Nordrumänien mit aller Wucht, Schnee und Eiseskälte eingefallen ist, würde sie sich bestimmt über ein warmes Plätzchen freuen bei Menschen, die ihr in kleinen Schritten helfen, das Vertrauen wiederzuerlangen.

Wenn Sie mehr über Mimi wissen möchten, wenden Sie sich bitte an:

Andrea Brückner-Schoeler, Tel.: 0451 - 2961852, Mobil: 0157 - 58254193,
E-Mail: brueckner-schoeler@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de.

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Matti kommt bald auf eine Pflegestelle in 27432 Volkmarst

Vermutlich hat Matti in seinem Leben schon viel Leid und Not erfahren müssen.

Das Leben eines Straßenhundes ist in Rumänien weder schön noch ungefährlich, aber Matti hat es geschafft zu überleben. Vielleicht durfte er auch manchmal in einem Garten, einem Schuppen oder einer Scheune übernachten, vielleicht wurde er sogar von Anwohnern hin und wieder gefüttert.

Egal, wo er in den letzten Jahren gelebt hat, so furchtbar wie im öffentlichen Tierheim von Botosani war es noch nie. Dorthin wurde er von Hundefängern gebracht und seitdem sitzt er in seinem Zwinger und versteht die Welt nicht mehr.

Um die 750 Hunde sind aktuell in diesem Lager eingesperrt und der Lärm ist unerträglich. Dazu kommt die Angst vor dominanten, jüngeren Artgenossen, denn Matti ist nicht nur ein kleiner Hund, er ist auch schon älter und kann sich nicht gegen streitlustige Artgenossen wehren.

Bald werden in Nordrumänien die Temperaturen in den zweistelligen Minusbereich fallen und dann kommt zu der Angst noch die erbarmunglose Kälte.

Matti ist geschätzt 8 Jahre alt, vielleicht auch älter (geboren ca. 2010).Er ist geimpft und gechippt und würde, abhängig von denWitterungsbedingungen, vor Ausreise auch noch kastriert werden. Aber dazu benötigt der kleine Hundeopi erst einmal jemanden, der ihn aufnehmen und ihm ein liebevolles Zuhause schenken möchte.

Wenn Sie für Matti ein weiches Körbchen frei haben, dann melden Sie sich bitte bei:
Andrea Brückner-Schoeler, Tel.: 0451 - 2961852, Mobil: 0157 - 582 541 93,
E-Mail: brueckner-schoeler@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de

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Tiago

Eine tierliebe Tierärztin in Botosani sah in der Nähe ihrer Wohnung einen Hund, den sie vorher dort noch nie gesehen hatte und bat Dana, die 1. Vorsitzende von Ador, ihn von der Straße zu holen. Es handelte sich um Tiago, einen älteren Rüden, geschätztes Geburtsjahr ist 2008.

Tiago liebt die Menschen, vermutlich hatte er ein Zuhause, das er aus irgendwelchen Gründen verloren hat. Er spielte mit den Kindern, als Dana ihn abholte, und ist auch bei Erwachsenen nicht scheu. Als schwarzer, etwas älterer Hund hat er es in Rumänien natürlich sehr schwer, wieder ein Zuhause zu finden, das diesen Namen auch verdient.

Tiago ist ein eher zartgliedriger kleinerer Rüde, der gerne noch viele schöne Jahre bei einer liebevollen Familie, gerne mit Kindern, verbringen möchte. Wenn Sie also ein Herz für einen älteren Rüden, der auch noch schwarz ist, haben, dann wäre das Tiagos Chance der Tristesse des Tierheimlebens zu entkommen und für Ihre Kinder ein freundlicher Spielgefährte zu werden.

Natürlich ist Tiago bei seiner Ausreise kastriert, geimpft und gechippt und wenn Sie sich vorstellen könnten, Tiago zu sich nach Hause zu holen, dann melden Sie sich bitte bei:
Gabi Eberhardt, Tel.: 04121 - 76717 (werktags 10.00 bis 18.00 Uhr), Mobil: 0171 - 4724229,
E-Mail: eberhardt@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de

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Nera

Eine junge Tierschützerin fand Nera in einem Dorf, weit weg von Botosani. Dort hatte es die Hündin schwer, denn sie wurde immer wieder mit Steinen beworfen und verjagt, so dass sie jeden Tag ums Überleben kämpfen musste.

Deshalb nahm die junge Frau sie mit und übergab sie der Obhut des Tierschutzvereins Ador in Botosani.

Wenn man zu Nera in den Zwinger geht, dann spürt man, dass Nera von Menschen oft nichts Gutes erfahren hat. Sie ist ganz vorsichtig, ja defensiv, als erwarte sie, dass sie nun erneut geschlagen werde. Dabei geht sie nicht nach vorne, im Gegenteil. Wenn sie sich in die Enge getrieben fühlt, unterwirft sie sich sofort. Sobald sie merkt, dass ihr nichts Böses geschieht, beginnt sie ganz zaghaft zu wedeln.

Obwohl sie eine noch relativ junge Hündin ist (geboren etwa 2011), wirkt Nera älter. Das Leben auf der Straße hat ihr offensichtlich zugesetzt; wir wünschen ihr, dass sie Menschen findet, die ihr mit viel Liebe und Geduld zeigen, wie schön und unbeschwert das Leben sein kann.

Nera ist etwa 43 cm groß und kann jederzeit geimpft, gechippt und kastriert Botosani verlassen und nach Deutschland kommen.

Wenn Sie sich für Nera interessieren, so wenden Sie sich bitte an:
Anni Neuberger, Mobil: 0151 - 15643331, E-Mail: neuberger@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de

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Berti kommt bald auf eine Pflegestelle in 25358 Horst

Berti ist ein kleiner Hundeopi (geschätzt etwa 8 bis 9 Jahre alt), den das Schicksal oder besser gesagt Hundefänger in das öffentliche Tierheim verschlagen haben.

Völlig verstört sitzt der kleine Mann nun in seinem Zwinger, um ihn herum gut 700 Hunde, von denen immer mindestens die Hälfte bellen.

Als unsere Tierschutzkollegen den kleinen Mann entdeckten, haben sie uns sofort informiert mit der Bitte, sie bei der Suche nach einem schönen Zuhause für Berti zu unterstützen.

Berti wird in diesem riesigen Tierheim untergehen. Geimpft, gechippt und kastriert könnte er bald seine Reise in ein besseres Leben antreten.

Wenn Sie ihm dabei helfen möchten, wenden Sie sich bitte an:
Bettina Blomberg, Tel. 0251 - 2034013, mobil: 0157- 571 68926, E-Mail: bblomberg@gmx.de

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