Graue Schnauzen

Cliff

Auf seine alten Tage muss Cliff sich noch an das Leben im Hundeauffanglager von Botosani gewöhnen. Das fällt jüngeren Hunden nicht leicht, aber für einen Hundeopa wir Cliff ist es eine kleine Katastrophe, zumal die Tierschützer vermuten, dass er mindestens auf einem seiner Augen blind sein könnte. Außerdem wird er von einer Hautkrankheit geplagt, die jetzt jedoch von den Tierschützern behandelt wird.

Cliffs Alter wird auf 12 Jahre geschätzt, er ist also ungefähr 2006 geboren und die Zeit läuft ihm davon. Seit Anfang September muss er nun in seinem Zwinger leben und kann nicht wirklich zur Ruhe kommen.

Auch wenn Cliff nur noch wenig Zeit bleibt, so hätte er es doch ganz besonders verdient, seine letzten Jahre noch in Geborgenheit und als geliebtes Familienmitglied zu verbringen und noch einmal so richtig umsorgt zu werden.

Vielleicht finden sich ja Menschen, die auch einem alten Hund eine Chance geben und ihn den Rest seines Lebens in Würde verbringen lassen. Cliff könnte dann geimpft und gechippt auf die Reise in ein besseres Leben gehen.

Falls Sie sich für Cliff interessieren, nehmen Sie bitte Kontakt auf mit:
Anni Neuberger, Mobil: 0151 - 15643331, E-Mail: neuberger@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de

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Rayk

Auch Rayk, der Zwingergenosse von Monty, ist ein sehr freundlicher Rüde, er ist etwas größer, geschätzte 48-50 cm, hat eine buschige Rute mit einer weißen Spitze und freute sich ebenfalls sehr über die Abwechslung, die ihm unser Besuch bescherte.

Gerne ließ er sich anfassen und streicheln und auch er hätte sicher nichts dagegen, möglichst schnell seinen jetzigen Aufenthaltsort zu verlassen und einen Platz bei einer freundlichen Familie zu beziehen

Rayks Geburtsjahr wird auf 2009 grob geschätzt und auch er ist selbstverständlich bei seiner Ausreise geimpft, gechippt und kastriert.

Wenn Sie Rayk helfen wollen und ihn zu sich holen möchten, kontaktieren Sie bitte:
Anni Neuberger, Mobil: 0151 - 15643331, E-Mail: neuberger@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de

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Tiago

Eine tierliebe Tierärztin in Botosani sah in der Nähe ihrer Wohnung einen Hund, den sie vorher dort noch nie gesehen hatte und bat Dana, die 1. Vorsitzende von Ador, ihn von der Straße zu holen. Es handelte sich um Tiago, einen älteren Rüden, geschätztes Geburtsjahr ist 2008.

Tiago liebt die Menschen, vermutlich hatte er ein Zuhause, das er aus irgendwelchen Gründen verloren hat. Er spielte mit den Kindern, als Dana ihn abholte, und ist auch bei Erwachsenen nicht scheu. Als schwarzer, etwas älterer Hund hat er es in Rumänien natürlich sehr schwer, wieder ein Zuhause zu finden, das diesen Namen auch verdient.

Tiago ist ein eher zartgliedriger kleinerer Rüde, der gerne noch viele schöne Jahre bei einer liebevollen Familie, gerne mit Kindern, verbringen möchte. Wenn Sie also ein Herz für einen älteren Rüden, der auch noch schwarz ist, haben, dann wäre das Tiagos Chance der Tristesse des Tierheimlebens zu entkommen und für Ihre Kinder ein freundlicher Spielgefährte zu werden.

Natürlich ist Tiago bei seiner Ausreise kastriert, geimpft und gechippt und wenn Sie sich vorstellen könnten, Tiago zu sich nach Hause zu holen, dann melden Sie sich bitte bei:
Gabi Eberhardt, Tel.: 04121 - 76717 (werktags 10.00 bis 18.00 Uhr), Mobil: 0171 - 4724229,
E-Mail: eberhardt@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de

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Nera

Eine junge Tierschützerin fand Nera in einem Dorf, weit weg von Botosani. Dort hatte es die Hündin schwer, denn sie wurde immer wieder mit Steinen beworfen und verjagt, so dass sie jeden Tag ums Überleben kämpfen musste.

Deshalb nahm die junge Frau sie mit und übergab sie der Obhut des Tierschutzvereins Ador in Botosani.

Wenn man zu Nera in den Zwinger geht, dann spürt man, dass Nera von Menschen oft nichts Gutes erfahren hat. Sie ist ganz vorsichtig, ja defensiv, als erwarte sie, dass sie nun erneut geschlagen werde. Dabei geht sie nicht nach vorne, im Gegenteil. Wenn sie sich in die Enge getrieben fühlt, unterwirft sie sich sofort. Sobald sie merkt, dass ihr nichts Böses geschieht, beginnt sie ganz zaghaft zu wedeln.

Obwohl sie eine noch relativ junge Hündin ist (geboren etwa 2011), wirkt Nera älter. Das Leben auf der Straße hat ihr offensichtlich zugesetzt; wir wünschen ihr, dass sie Menschen findet, die ihr mit viel Liebe und Geduld zeigen, wie schön und unbeschwert das Leben sein kann.

Nera ist etwa 43 cm groß und kann jederzeit geimpft, gechippt und kastriert Botosani verlassen und nach Deutschland kommen.

Wenn Sie sich für Nera interessieren, so wenden Sie sich bitte an:
Anni Neuberger, Mobil: 0151 - 15643331, E-Mail: neuberger@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de

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Nino wartet auf einer Pflegestelle in 25337 Elmshorn

Nino ist ein alter Rüde, vermutlich 10 Jahre oder noch älter - niemand kann das genau sagen.

Auch er wurde von den Hundefängern in das öffentliche Tierheim gebracht. Sicher hätte Nino viel zu erzählen, wenn er es könnte... Für alte Hunde ist das Leben in diesem riesigen Hundeauffanglager extrem schwierig. Ihre alten Knochen schmerzen bei der Eiseskälte noch viel mehr als eh schon und es gibt nur morsche Hundehütten als Schutz vor den Minusgraden, die bis zu 20 Grad reichen. Die Senioren haben auch nicht mehr die Kraft, sich gegen jüngere und dominante Artgenossen beim Kampf um das täglich Futter durchzusetzen.

Aufgrund seines Alters ist Nino sehr ruhig und anspruchslos. Ein weiches Kissen, ein warmer Platz bei lieben Menschen und kleine Gassirunden, das würde Nino schon reichen - es wäre ein Paradies für ihn.

Bei seiner Ausreise ist Nino selbstverständlich geimpft und gechippt, eine Kastration kann man ihm im Augenblick nicht zumuten.

Wenn Sie ein Herz für Hundesenioren haben und Nino noch eine schöne Zeit bereiten möchte, dann melden Sie sich bitte bei:
Gabi Eberhardt, Tel.: 04121 - 76717 (werktags 10.00 bis 18.00 Uhr), Mobil: 0171 - 4724229,
E-Mail: eberhardt@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de

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Abner wartet auf einer Pflegestelle in 37412 Hörden

Auf seiner Pflegestelle zeigt sich Abner als anpassungsfähiger und extrem menschenbezogener Rüde, der seiner Bezugsperson absolut treu ergeben ist. 
Sofort hat er sich seinem Pflegefrauchen angeschlossen, weicht ihr keinen Zentimeter von der Seite und möchte ihr am liebsten jeden Wunsch von den Augen ablesen. Und das gelingt dem klugen Kerlchen, das innerhalb weniger Tage schon auf seinen neuen Namen Odin hörte, auch richtig gut.

Odin ist sehr anhänglich und ein großer Schmuser. Auf fremde Menschen geht er offen zu und versteht es, sie mit seinem besonderen Charme, seiner lebhaften und clownesken Art um die Pfote zu wickeln. Nur manchmal kommt es vor, dass er gegenüber Menschen, oft sind es Männer, Vorbehalte hat, die sich aber mit Ruhe und etwas Geduld auflösen lassen. 

Mit den Hündinnen der Pflegestelle versteht sich Odin prächtig, er liebt die gemeinsamen, ausgedehnten Bewegungs- und Spieleinheiten. Fremden Hunden begegnet Odin immer freundlich, wenn auch sie ihm freundlich gesonnen sind. Selbst Hühner haben vor dem liebevollen Rüden nichts zu befürchten.

Odins Blessuren im Gesicht stammen aus seiner Zeit in Rumänien und zeigen, dass der ca. 7-8-jährige Rüde sich dort manchem Kampf stellen musste und dabei auch immer wieder den Kürzeren gezogen hat. Deshalb suchen wir für Odin, der bereits geimpft, gechippt und kastriert ist, Menschen, denen sich der kontaktfreudige Hundemann anvertrauen kann, die vorausschauend und mit festem Schritt voran gehen und ihm konsequent den Weg zeigen.

Wenn Sie Kenntnis in der Hundeerziehung mitbringen, mit Odin weiter trainieren und dem 50 cm großen Herzensbrecher ein Zuhause für immer geben möchten, dann wenden Sie sich bitte an: 
Bettina Blomberg, Tel. 0251 - 2034013, mobil: 0157- 571 68926, E-Mail: bblomberg@gmx.de 

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Bericht aus Rumänien: 
Niemand weiß so genau, wie lang dieser überaus liebe und sanfte Rüde eigentlich schon in diesem Lager lebt. Denn niemand bemerkte ihn. Bis zu dem Tag vor zwei Monaten, als seine Zwingergenossen versucht haben, Abner totzubeißen. Blutig gebissen lag er im Zwinger und wurde gerade noch rechtzeitig von Tierschützern gefunden. Natürlich versorgten sie seine Wunden und brachten ihn in einen anderen Zwinger. Abner hat alles dankbar über sich ergehen lassen und hat die kurze Zeit, die sich die Tierschützer um ihn kümmerten und ihn streichelten, so sehr genossen. Leider ist es aufgrund der fast permanenten Überfülltheit des Tierheim nicht möglich, die Hunde nur mit passenden Hunden zusammenzusetzen, da die Hundefänger täglich neue Hunde von der Straße holen, darunter natürlich auch unverträgliche und dominante Artgenossen. Abners Leben in diesem Tierheim ist eine einzige Tortur für ihn. Er versucht nun natürlich, jedem Streit aus dem Weg zu gehen, ist zu allen nur freundlich, gegenüber seinen Artgenossen defensiv.

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